CPAP Therapie: Wie Phönix aus der Asche!
Seit vier Nächten benutze ich jetzt schon das Phönix 2 der Firma Heine + Löwenstein als CPAP-Greät zur Behandlung meiner Schlafapnoe. Ich möchte hier zwar nicht übertreiben, aber morgens stehe ich auf wie Phönix aus der Asche. Die Tagesmüdigkeit ist gänzlich verschwunden und auch mein Gesamtbefinden hat sich dadurch verbessert. Zwar ist das Gerät ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil es wenn es den größten Druck in meinen Atemwegen aufbaut, auch eine entsprechende Geräuschkulisse hat, aber lieber wache ich ein bis zweimal pro Nacht auf, weil das Gerät ein bisschen laut ist, als dass ich ca. 180 x bewusst und unbewusst „aufschrecke“ weil ich keine Luft mehr bekomme.
Heute war ich dann noch einmal bei dem Internisten und Kardiologen, der mich ins Schlaflabor geschickt hatte. Dort wurden meine Daten der beiden Nächte ausgewertet. Ohne CPAP-Therapie kaum Schlaf, und schon gar kein REM-Schlaf (Tiefschlaf) und natürlich die schon erkannten Atemaussetzer. Mit dem Gerät mehrer Tiefschlafphasen und keine Aussetzer mehr. Der Sauerstoffgehalt des Blutes blieb sehr konstant. Im Falle der Atemaussetzer sank der Wert aber auf 80%. Ich bin zwar glücklicherweise kein besonders schwerer Fall, aber habe deutliche Symptome gezeigt. Es gibt wohl Patienten, die bis zu 400 mal aussetzen und deren Sauerstoffgehalt bis auf 60% fallen kann. Das ist lebensbedrohlich!
Ich werde jedenfalls mein CPAP-Gerät nicht mehr hergeben und kann nur jedem raten, wer Symptome einer Schlafapnoe zeigt zum Arzt zu gehen! Auf Dauer schädigen die Aussetzer das Herz-Kreislauf-System und erhöhen das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen enorm. Mal ganz abgesehen von der Lebensqualität die verloren geht wenn man nie so richtig ausgeschlafen ist.

