Das Flugzeug(un)glück von New York!

Was sich gestern in New York abgespielt hat kann man nicht mehr als Unglück bezeichnen. Kurz nach dem Start auf dem Flughafen Laguardian verlor der Airbus A320 vermutlich durch Vogelschlag urplötzlich beide Triebwerke. Das war großes Pech, weil so etwas äußerst selten bei beiden Triebwerken vorkommt. Alles was danach passierte war Können und großes Glück.

Dem erfahrenen 57 jährigen Piloten Chelsey Sullenberger gelang es daraufhin den Airbus auf dem Hudson River im Gleitflug mit einer Notwasserung zu landen und das ohne dass die Maschine auseinanderbrach. Dafür braucht man wahrlich eiserne Nerven, eine hervorragenden Ausbildung und Erfahrung. Der Pilot schaffte es die Maschine waagerecht aufzusetzen und verhinderte damit, dass eines der beiden Triebwerke zuerst die Wasserobrefläche berührte, was wahrscheinlich zur Folge gehabt hätte, dass sich die Maschine dreht, überschlägt und auseinander bricht. So schwamm der Flieger nach der Notlandung intakt auf dem eisig kalten Wasser und wohlgemerkt alle der 155 Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten von heraneilenden Fähren und Coast Guard Schiffen zum größten Teil unverletzt gerettet werden. Wahnsinn!!! Der Pilot wird von den Passagieren und New Yorkern zu Recht als Held gefeiert.

Zum Glück ist der Hudson River an der Stelle ca. 2 km breit und es waren keine Schiffe bei der Notwasserung im Weg. Zum Glück auch konnte Sullenberger den Hudson River als „Landebahn“ wählen! Auf dem East River wäre wohl doch die ein oder andere Brücke im Weg gewesen und New York wäre wieder von einer Katastrophe heimgesucht worden. Also, wie gesagt, das war kein Flugzeugunglück im Gegenteil!!! New York, die Crew und die Passagiere haben es verdient!

Erstaunlich ist aber auch immer wieder, dass das Flugzeug als eines der bedeutendsten Errungenschaften der Menscheit von einem kleinen Etwas, wie einem Vogel, vom Himmel geholt werden kann. Das sagt mir doch: Die Vögel haben den Luftraum zuerst erobert!

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