Unser Skatverein “Vier alle” geht online.

24. Januar 2010

Endlich ist es soweit. Unser Skatverein - Vier alle ist seit 22.01.2010 auch online im Web vertreten. Was länge wehrt wird endlich gut! Schaut einfach mal vorbei!

Handball: HSV Hamburg – TSV Dormagen 33 : 17 (13 : 7)

21. Februar 2009

In Hamburg gab es für den TSV Dormagen heute erwartungsgemäß nichts zu holen. Immerhin bis zur 18. Minute, beim Stande von 8:6, konnte der TSV einigermaßen mithalten. Dann aber offenbarten die schon bekannten Schwächen im Angriff einen Klassenunterschied. Während der HSV ein Tor nach dem anderen erzielte gelang dem Dormagener Rückraum fast gar nichts mehr, woraus der Pausenstand von 13:7 resultierte. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Drei schnelle Tore des HSV und die Partie war definitiv entschieden. Das hatte sich wohl auch in den Köpfen der TSV Spieler bemerkbar gemacht. Ein Aufbäumen war nicht zu erkennen, so ging die Partie denn auch mit 16 Toren Unterschied verloren und der HSV hat damit die 28:27 Schlappe vom vierten Spieltag beim TSV wieder mehr als wett gemacht. Ansprechend heute die Leistung von Vitali Feshchanka im Tor, das soll an dieser Stelle mal erwähnt werden! ;-)

Man sollte beim TSV nach den letzten beiden herben Niederlagen auf gar keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, sondern eher den Sand aus dem Kopf schütteln. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft, die ja schon die ein oder andere psychologisch schwierige Situation in der zweiten und ersten Liga gemeistert hat, wieder aufsteht. Ich (wir) als Fans werden Euch auf jeden Fall beim Spiel gegen die Füchse Berlin im TSV Sportcenter mit allem was wir haben unterstützen. Also, ran an die nächste Aufgabe!

Handball: Neues vom Hexer!

19. Februar 2009

Wie der TSV heute bekannt gibt, wird Ex-Nationaltorhüter Andreas Thiel unser Torhütergespann Vitali Feshchanka, Joachim Kurth und Matthias Reckzeh ab Rosenmontag einmal die Woche trainieren. Eigentlich wollte Thiel erst zu Beginn der neuen Saison gleichzeitig mit dem neuen TSV Torhüter Jens Vortmann sein Engagement beim TSV beginnen, jedoch hat sich Thiel nach Absprache mit Uli Derad nun zu einem früheren Einstieg entschlossen. Ich bin mir sicher, dass unseren Torleuten die geballte Erfahrung von 257 Länderspielen zu gute kommen wird, zumal Andreas Thiel von 1991 bis 2001 selbst im Tor des „TSV Bayer Dormagen“ gestanden hat.

Handball: TSV Dormagen – TV Großwallstadt (24:35)

16. Februar 2009

Eines vorweg, ich musste mir erst einmal 36 Stunden Zeit lassen um etwas Vernünftiges über das Spiel zu schreiben. Meine Enttäuschung war schon ziemlich groß, als ich meinen TSV am Samstag sang und klanglos gegen einen TV Großwallstadt untergehen sah, der aktuell wohl sicherlich nicht zu den Top-Mannschaften der 1. Handball Bundesliga zählt.

Trotzdem, genau dieser TV Großwallstadt hat einen ca. 3,5 mal so großen Etat wie der TSV Dormagen und man muss das Ergebnis damit relativieren. Natürlich kann man diesen Umstand jetzt nicht als Entschuldigung nehmen.

Am Samstag lief einfach nichts beim TSV und wenn man schon kein Glück hat kommt meistens auch noch Pech in Form von etlichen vergebenen Chancen hinzu. Weder Angriff noch Abwehr hatten Normalform und die Integration des Sebastian Linder braucht eben auch ihre Zeit. Auch das Torhütergespann Kurth / Feshchanka konnte keine Akzente setzen. Eigentlich blieben alle Spieler mit Ausnahme von Michiel Lochtenbergh (9 Tore) hinter den Erwartungen zurück. Ich bin mir aber sicher, dass das nur eine Kopfsache ist. Man wollte einfach zuviel und ist dann ins offene Messer der Großwallstädter gelaufen. Deshalb sollte man jetzt auf gar keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. Die Pfiffe aus dem Publikum können auch nur von Leuten kommen, deren Erwartungshaltung nicht den Realitäten entspricht. Der TSV hat nun mal „nur“ einen Zweitliga-Etat und die Truppe muss noch einiges lernen. Dafür gibt die Mannschaft aber auch alles, auch wenn alles wie am Samstag zu wenig war.

Also Mund abwischen und rauf nach Hamburg. Wehrt Euch tapfer!

CPAP Therapie: Wie Phönix aus der Asche!

16. Februar 2009

Seit vier Nächten benutze ich jetzt schon das Phönix 2 der Firma Heine + Löwenstein als CPAP-Greät zur Behandlung meiner Schlafapnoe. Ich möchte hier zwar nicht übertreiben, aber morgens stehe ich auf wie Phönix aus der Asche. Die Tagesmüdigkeit ist gänzlich verschwunden und auch mein Gesamtbefinden hat sich dadurch verbessert. Zwar ist das Gerät ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil es wenn es den größten Druck in meinen Atemwegen aufbaut, auch eine entsprechende Geräuschkulisse hat, aber lieber wache ich ein bis zweimal pro Nacht auf, weil das Gerät ein bisschen laut ist, als dass ich ca. 180 x bewusst und unbewusst „aufschrecke“ weil ich keine Luft mehr bekomme.

Heute war ich dann noch einmal bei dem Internisten und Kardiologen, der mich ins Schlaflabor geschickt hatte. Dort wurden meine Daten der beiden Nächte ausgewertet. Ohne CPAP-Therapie kaum Schlaf, und schon gar kein REM-Schlaf (Tiefschlaf) und natürlich die schon erkannten Atemaussetzer. Mit dem Gerät mehrer Tiefschlafphasen und keine Aussetzer mehr. Der Sauerstoffgehalt des Blutes blieb sehr konstant. Im Falle der Atemaussetzer sank der Wert aber auf 80%. Ich bin zwar glücklicherweise kein besonders schwerer Fall, aber habe deutliche Symptome gezeigt. Es gibt wohl Patienten, die bis zu 400 mal aussetzen und deren Sauerstoffgehalt bis auf 60% fallen kann. Das ist lebensbedrohlich!

Ich werde jedenfalls mein CPAP-Gerät nicht mehr hergeben und kann nur jedem raten, wer Symptome einer Schlafapnoe zeigt zum Arzt zu gehen! Auf Dauer schädigen die Aussetzer das Herz-Kreislauf-System und erhöhen das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen enorm. Mal ganz abgesehen von der Lebensqualität die verloren geht wenn man nie so richtig ausgeschlafen ist.

Handball: Jens Vortmann kommt und Kjell Landsberg verlängert beim TSV Dormagen

13. Februar 2009

Zwei neue Personalien verkündet die Homepage des TSV Dormagen: Zum einen hat Kjell Landsberg seinen Vertrag beim TSV bis 2011 verlängert, was ich persönlich nur begrüßen kann. Zum anderen wird unser Torhütergespann ein wenig verjüngt da der TSV für die kommende Saison Torhüter Jens Vortmann von den Füchsen Berlin verpflichtet hat. Ein sinnvolle und aussichtsreiche Verpflichtung, denn bekannntlich ist “unser” Jojo Kurt ja schon 38 Jahre alt und wird somit in der nächsten Saison nur noch standby zur Verfügung stehen und der Vertrag mit Matthias Reckzeh wird nicht verlängert. Ich denke das Gespann Vitali Feshchanka, Jens Vortmann und im “Hintergrund” Jojo Kurt lässt sich sehen, zumal der 21 jährige Jens Vortmann als eines der größten deutschen Talente im Tor gilt.

Weitere Artikel dazu findet Ihr hier:
Kjell Landsberg verlängert - Jens Vortmann kommt im Sommer (TSV Homepage)
Dormagen verpflichtet Füchse-Torhüter Jens Vortmann (Handball-World.com)

Schlaflabor, die Zweite

13. Februar 2009

Gestern trat ich meine zweite Nacht im Schlaflabor an. Dieses Mal wurde ich etwas früher verkabelt. Die Verkabelung ist eigentlich die gleiche wie zuvor, außer dass die beiden Elektroden an den Beinen und der Nasenschlauch nicht mehr benötigt wurden.

Jetzt kam endlich mein CPAP-Gerät das Phönix 2 der Firma Heine + Löwenstein zum Einsatz, welches mir am morgen so spärlich erklärt wurde. Der freundliche für die Verkabelung zuständige Mitarbeiter erklärte mir aber jetzt das Gerät etwas genauer. Mittels CPAP-Gerät werden meine Atemwege in der Nacht kontinuierlich unter Druck gesetzt, damit die im Schlaf erschlaffte Hals- und Rachemuskulatur meine Atemwege nicht verschließen kann. Das hatte ja zur Folge, dass ich im Schlaf bis zu 27 Atemaussetzer pro Minute produzierte.

Die kontinuierlich zugeführte Atemluft wird durch das Gerät angesaugt und über einen Schlauch und eine Nasenmaske in meine Atemwege gepumpt um den Druck aufzubauen. Man atmet gewöhnlich durch die Nase auch wieder in die Maske aus. Die Maske hat ein Ventil, das die überflüssige Luft entweichen lässt. Am Anfang waren die Geräusche, die dadurch entstehen auch relativ leise. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, dass meine CPAP-Gerät über eine so genannte Ramp-Funktion verfügt. Der Ramp-Effekt bedeutet nichts anderes, als dass der Druck am Anfang geringer ist (um besser einschlafen zu können) und dann kontinuierlich bis auf das erforderliche Maß erhöht wird. Ich schaute also noch ein wenig Fernsehen und drehte mich dann rum um einschlafen zu können. Nach einiger Zeit gelang mir das dann auch und ich schlief wohl so zwei Stunden. Als ich dann aufwachte, war ich doch etwas überrascht. Der Druck hatte sich wohl erhöht und damit die Geräusche auch verstärkt. Ich kann es in etwa so beschreiben: Wenn man sich im Haus aufhält und draußen ein kräftiger Sturm tobt, hört sich das so ähnlich an. Das erschwerte natürlich mein erneutes Einschlafen ein wenig, aber nach einer gewissen Zeit schlief ich trotzdem. Leider habe ich nicht gewusst, dass ich die Ramp-Taste am Gerät einfach hätte drücken sollen und dann wäre ich wieder mit dem niedrigeren Druck gestartet und die Geräuschkulisse wäre angenehmer gewesen. Trotzdem hatte ich in der Nacht drei Schlafphasen bis ich so um 5:45 Uhr wieder von den Kabeln befreit wurde. Ich fühlte mich auch schon merklich ausgeschlafener wie in der Nacht zuvor. Auch der Mitarbeiter des Krankenhauses, der die Werte in der Nacht beobachtete, sagt ich hätte ganz gut geschlafen! Sehr schön!!!!!

Nach dem Frühstück kam dann auch wieder der zuständige Arzt und erklärte mir jetzt auch noch mal ein paar Kleinigkeiten zu dem Gerät und gab es mir mit nach Hause.

Die in der Nacht gesammelten Daten werden dann per FTP an meine zuständigen Arzt übertragen, bei dem ich am Montag einen Termin habe.

Fazit für die erste Maskennacht:

Das Ganze ist gewöhnungsbedürftig aber machbar. Die Unannehmlichkeiten, die die Maske macht, stehen in keinem Verhältnis zu den gesundheitlich positiven Effekten. Ich bin überzeugt davon, dass ich nach eine Eingewöhnungsphase von zwei bis drei Wochen die Maske und die Geräusche kaum noch merke. Bin jetzt aktuell mal gespannt wie ich mit dem Teil am Wochenende erstmals in meiner gewohnten Umgebung zurecht komme. Später dazu mehr…

Erste Nacht im Schlaflabor

12. Februar 2009

Gestern Abend begab ich mich pünktlich ins Schlaflabor. Um 21:00 Uhr sollte ich mich im Krankenhaus einfinden. Da mein Schlaflabor-Platz von dem Internisten/Kardiologen betrieben wird, der mir das Screening-Gerät mit nach Hause gegeben hatte, brauchte ich mich nicht im Krankenhaus anmelden, sondern konnte direkt auf die entsprechende Station gehen. Ein freundlicher Krankhausmitarbeiter, der auch über Nacht meine Werte kontrollierte, wies mir mein Zimmer zu. Er fragte mich, wann ich so normalerweise schlafen gehe und wir einigten uns darauf, dass er mich um ca. 23:00 Uhr verkabeln würde.

Die ganze Verkabelung dauerte dann ca. 15 Minuten. Insgesamt wurden (von mir geschätzte) 25 Kabel bzw. Elektroden etc. angelegt. Es werden EKG, EEG über mehrere Elektroden auf Brustkorb und Kopf überwacht. Zusätzlich kontrolliert man über eine kleine Fingerklemme den Sauerstoffgehalt meines Blutes. Ein Bauch und ein Brustgurt ermitteln die Daten für meine Atmung und die eingeatmete Menge wird über eine kleine Nasenklammer gemessen. Zusätzlich wird im Kehlkopfbereich ein kleines Mikrofon angebracht, was meine Schnarchgeräusche auffängt. Auf dem Brustkorb wird noch ein Lagesensor installiert, der festhält wie ich liege. Zum Schluss dann noch zwei Elektroden die meine Beinbewegungen kontrollieren. Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Alles in Allem, eine Menge Kabel die die Bewegungsfreiheit doch erheblich einschränken. Die ganzen Daten werden dann aufgezeichnet und auch von dem Krankenhausmitarbeiter auf verschiedenen Monitoren in der Nacht beobachtet.

Leider störte mich der ganze Kabelsalat doch sehr und meine tatsächliche Schlafzeit würde ich auf ca. zwei bis drei Stunden schätzen. Um 5:30 Uhr wurde ich dann auch der lästigen Kabel entledigt. Meine Sorge war, ob das für eine vernünftige Auswertung reichen würde?

Die Antwort bekam ich dann prompt um ca. 9:00 Uhr als der zuständige Arzt mit dem für mich vorgesehenen CPAP-Gerät mein Zimmer betrat. Wie schon durch das mobile Screening-Gerät festgestellt, hatte ich auch in dieser Nacht wieder etliche Atemaussetzer und gehöre jetzt auch offiziell zu den Schlafapnoikern. ;-) Genauere Daten erwarte ich mir von dem Gespräch mit dem Internisten/Kardiologen, was noch am kommenden Montag stattfinden wird.

Die Einweisung in das Gerät die ich erwartet hatte, war jedoch mehr als knapp und bestand daraus, dass der Arzt das Gerät einschaltete und mit etlichen Tastendrücken einstellte. Dann sollte ich die zugehörige Nasenmaske aufsetzen. Sofort bemerkte ich den leichten Druck mit dem mir die Raumluft durch die Nase in die Lungen geführt wurde. Beim Sprechen dann eine kleine Überraschung für mich. Die durch die Nase zugeführte Luft entweicht dann durch den Mund. O.K. daran muss man sich wohl ein wenig gewöhnen. Mir wurde dann noch mitgeteilt, dass ich die Maske dann heute Abend im Schlaflabor zum ersten mal verwenden solle und für den Rest des Tages frei habe.

Schön, nun sitze ich hier und schreibe meinen Erfahrungsbericht und bin gespannt wie ich heute Nacht mit der Maske klar komme und hoffe auf ein wenig mehr Schlaf und werde hier berichten. Zum Glück habe ich mir für heute frei genommen, da ich doch einigermaßen von der letzten Nacht geschlaucht bin.

Mein nächtlicher Kampf um Sauerstoff!

7. Februar 2009

Dass ich aktuell nicht müde bin, liegt einfach nur daran, dass ich gerade einen Mittagsschlaf absolviert habe, was leider nur am Wochenende geht. Was will ich Euch damit sagen? Eigentlich gar nichts. Ich möchte hier meinen „Leidensgenossen“ nur einen Erfahrungsbericht abliefern. Mit dieser Tagesmüdigkeit laufe ich nämlich eigentlich schon seit Jahren durch die Gegend. Da diese Müdigkeit mal mehr, mal weniger auftritt habe ich diesem Umstand allerdings keine große Bedeutung zugeordnet. In letzter Zeit wurde es allerdings immer schlimmer und ich wachte schon morgens nicht mehr ausgeschlafen auf. Den Grund dafür habe ich auch schon erkannt, denn ich wache mehrfach nachts ohne ersichtlichen Veranlassung auf und das im Schnitt drei bis vier mal. Das nervt nicht nur, sondern verhindert natürlich auch einen gesunden und erholsamen Schlaf. Da ich zusätzlich ein gut ausgestattetes Schnarchorgan habe, was meine Zukünftige schon vor Jahren zum Auszug aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer zwang, habe ich mich entschlossen mal einen Arzt aufzusuchen.

Da ich in Köln arbeite, suchte ich per Internet nach einem Arzt, der sich auf Schlafmedizin spezialisiert hat. Meist sind das HNO Ärzte, ich fand jedoch einen Internisten bzw. Kardiologen der zusätzlich einen eigenen Schlaflaborplatz in einer Kölner Klinik betreibt. Der Termin war schnell gemacht und ich begab mich am Donnerstagmorgen in die Praxis. Um die Ursache für meine Schlafstörungen zu bestimmen bekam ich, nach einer kurzen Erklärung durch eine Arzthelferin, ein so genanntes Screening Gerät mit nach Hause. Über zwei Brustgurte, eine Klammer am Mittelfinger und einen Schlauch unter der Nase werden ,während ich schlafe, meine Atmung und der Sauerstoffgehalt meines Blutes beobachtet. Das Gerät und die entsprechenden Messvorrichtungen lässt sich relativ einfach anlegen und anschließen. Obwohl ich befürchtete, dass mich die Schläuche stören, habe ich in der Nacht ein paar wie üblich unterbrochene Stunden Schlaf hin bekommen. Am Morgen schnallt man dann Schläuche und Screening Gerät ab und begibt sich damit wieder zum Arzt.

Dann kommt die Auswertung der Daten. Der Arzt betrachtete auf einem Monitor das Ergebnis und die Diagnose war klar. Ich habe in der Nacht dezente Atemaussetzer und zwar um genau zu sein im Schnitt 27 davon pro Stunde. Die Aussetzer führen dazu, dass der Sauerstoffgehalt meines Blutes bedrohlich absinkt. Da mein Körper das aber zum Glück nicht so einfach zulässt, währt er sich mit einer Stressreaktion dagegen und lässt mich aufwachen. Das Aufwachen geht einher mit einem lauten Schnarcher bei dem ich den dringend benötigten Sauerstoff wieder einatme. Also wache ich im Prinzip nicht nur die von mir wahrgenommenen drei bis viermal pro Nacht auf, sondern nach Adam Riese 189 mal, wenn ich sieben Stunden „schlafe“ Tja, in diesem Sinne, bin ich also kein ausgeschlafener Typ. Das Ganze nennt man aus medizinischer Sicht Schlafapnoe.

Um die Umstände jetzt noch genauer zu untersuchen habe ich nächste Woche zwei Nächte in dem o.a. Schlafabor „gebucht“. Dort wird dann mein Schlafverhalten noch intensiver untersucht wie mit dem mobilen Gerät. Hinzu kommt dann wohl noch ein EKG, EEG, Augenbewegungsmessung usw. wovon ich Euch berichten werde. Am nächsten morgen wird dann wieder alles ausgewertet und die richtige Therapie eingeleitet. Es läuft bei mir wohl alles auf eine sogenannte CPAP-Behandlung hinaus. Bevor ich jedoch ins Schlaflabor gehen kann, musste ich noch schnell zu einem HNO Arzt um feststellen zu lassen, ob mit meinen Atemwegen alles in Ordnung ist. Der HNO hat nichts Auffälliges gefunden. Zu der ganzen Aktion erzähle ich Euch später mehr. Ich kann mir gut vorstellen, dass es einige Müde Zeitgenossen da draußen gibt die das auch interessiert!? ;-)

Handball: SC Magdeburg – TSV Dormagen (2. Hz. 13:13 / Ende 31:24)

7. Februar 2009

Die zweite Halbzeit ausgeglichen gestaltet, 12 blitzsaubere Tore von Michiel Lochtenbergh, (davon 5 Siebenmeter) und eine solide Leistung unseres Kapitäns Florian Wisotzki. Also insgesamt ganz achtbar in Magdeburg aus der Affäre gezogen. Wobei der TSV zwischenzeitlich auf 4 Tore herankam, allerdings dann die Chance nicht genutzt hat um das Spiel evtl. doch noch mal spannend machen zu können. Neuzugang Sebastian Linder hat sich gut in die Truppe integriert und hat den leider langzeitverletzten Maciej Dmytruszynski sehr gut vertreten. Ich persönlich fand auch die Leistung von Torhüter Matthias Reckzeh sehr ansprechend. Man sollte den Matthes doch noch mal häufiger berücksichtigen. Ein Novum war Nils Meyer im Tor. Als Kai Wandschneider ihn als siebten Feldspieler einsetzte, blieb nach einem Ballverlust nicht mehr genügend Zeit für einen Wechsel. So blieb dem Nils nichts anderes übrig als das Tor zu hüten. Er hat den auch keins kassiert! Ich denke die Mannschaft kann frohen Mutes an das wichtige Heimspiel gegen den TV Großwallstadt herangehen. Ich werde Euch von der Tribüne aus unterstützen.

Spielberichte:
Kabengele-Gala beim Sieg gegen Dormagen (Handball-World.com)
TSV Dormagen verliert in Magdeburg (NGZ-Online.de)
Glanzloser 31:24 ( 18:11) Pflichtsieg gegen Dormagen (SC Magdeburg)